VanEck nutzt die jüngsten Leitlinien der SEC, die bestimmte Staking-Aktivitäten von den Wertpapiergesetzen unterscheiden, um seinen stETH-Fonds als direkten Test für die neue operationale Klarheit des Regulators zu positionieren.
Zusammenfassung
- VanEck hat bei der SEC einen Antrag eingereicht, um den ersten US-ETF zu starten, der an Lidos gestaktem Ether gebunden ist, und bietet regulierten Zugang zur Staking-Wirtschaft von Ethereum.
- Der Antrag folgt auf neue Leitlinien der SEC, die bestätigen, dass standardmäßige liquide Staking-Aktivitäten nicht als Wertpapiergeschäfte qualifizieren.
- Der vorgeschlagene ETF von VanEck zielt darauf ab, dezentrales Staking mit traditioneller Finanzwirtschaft zu verbinden und institutionellen Investoren einen konformen Zugang zu Ethereum-Erträgen zu bieten.
Laut einem jüngsten Antrag bei der US-Börsenaufsichtsbehörde SEC hat der Vermögensverwalter VanEck formell eine S-1-Registrierung für einen VanEck Lido Staked ETH ETF eingereicht. Der vorgeschlagene Fonds ist darauf ausgelegt, stETH, den liquiden Staking-Token, der Ether darstellt, der über das dezentrale Lido-Protokoll gestakt wurde, nachzubilden.
Bemerkenswert ist, dass VanEcks Vorschlag auf einer kritischen Klarstellung der Abteilung für Unternehmensfinanzen der SEC basiert, die darauf hinweist, dass standardmäßige liquide Staking-Aktivitäten keine Wertpapiergeschäfte unter bestimmten administrativen Parametern darstellen.
Verbindung von liquidem Staking und regulierter Finanzwirtschaft
VanEcks Antrag führt mehr ein als nur einen weiteren krypto-verknüpften ETF. Er markiert einen Wendepunkt, wie institutionelle Investoren mit der Staking-Wirtschaft von Ethereum durch regulierte Strukturen interagieren können. Laut Kean Gilbert, Leiter der institutionellen Beziehungen der Lido Ecosystem Foundation, stellt der Antrag eine Reifung des gesamten Sektors dar.
Er äußerte, dass dies ein „wachsendes Bewusstsein dafür signalisiert, dass liquides Staking ein wesentlicher Bestandteil der Infrastruktur von Ethereum ist“, und zeigt, dass dezentrale Protokolle und institutionelle Standards erfolgreich koexistieren können.
Der VanEck Lido Staked ETH ETF ist darauf ausgelegt, stETH zu halten, das liquide Staking-Derivat, das Ether darstellt, das über Lidos dezentrales Netzwerk von Validierern gestakt wurde. Der Fonds spiegelt die Staking-Erträge von Ethereum wider und bewahrt gleichzeitig die tägliche Liquidität, ein entscheidendes Unterscheidungsmerkmal im Vergleich zu herkömmlichem Staking oder direkter On-Chain-Teilnahme.
Da stETH sofort auf Sekundärmärkten gehandelt oder eingelöst werden kann, umgeht es die nativen Abhebungsverzögerungen von Ethereum. Dies ermöglicht es VanEck, die Schaffung und Einlösung des Fonds mit traditioneller Effizienz zu verwalten, während gleichzeitig eine kontinuierliche Exposition gegenüber den zugrunde liegenden Staking-Belohnungen aufrechterhalten wird.
Für VanEck, das über 116 Milliarden Dollar an Vermögenswerten verwaltet, erweitert dieser Schritt seinen Ruf, Grenzinvestitionsklassen zu identifizieren, von Gold-ETFs in den 1960er Jahren über Schwellenmärkte bis hin zu tokenisierten Ertragsprodukten.
Test der neuen regulatorischen Klarheit der SEC
Der Zeitpunkt dieses Vorschlags ist ebenfalls bemerkenswert. Die SEC hat kürzlich wesentliche Leitlinien bereitgestellt, die bestätigen, dass standardmäßige liquide Staking-Aktivitäten, einschließlich der Ausgabe und Einlösung von Token wie stETH, keine Wertpapiergeschäfte darstellen, wenn sie innerhalb bestimmter administrativer Parameter durchgeführt werden.
Die Behörde stellte klar, dass diese Staking-Quittungs-Token keine Wertpapiere sind, eine Feststellung, die auf der Tatsache beruht, dass die zugrunde liegenden gestakten Vermögenswerte selbst keine Wertpapiere sind. Diese nuancierte Unterscheidung lieferte das rechtliche Fundament für ein reguliertes Produkt, das auf den Token verweist.
Sam Kim, Chief Legal Officer der Lido Labs Foundation, bemerkte, dass Anträge dieser Art eine direkte Folge dieses sich entwickelnden regulatorischen Umfelds sind. Er verwies auf umfangreiche Arbeiten mit Branchenverbänden wie dem Crypto Council for Innovation und der Blockchain Association, um politische Entscheidungsträger zu schulen und sicherzustellen, dass dezentrale Protokolle einen konformen Zugang zu Ethereum-Staking unterstützen können.
Klein Funding
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